Abschiedsfeier Hermann Bröring, Ernennung zum Ehrenlandrat

Ernennung zum EHRENLANDRAT

„Die ihm gegebene Gabe, Vision und Tatkraft miteinander zu verbinden und die Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten in der ihm eigenen Weise voranzubringen, haben ein Lebenswerk entstehen lassen“, meint Heinz Rolfes, stellvertretender Landrat des Landkreises Emsland, zu Beginn des Festaktes zur Verabschiedung von Landrat Hermann Bröring im prallgefüllten Saal. Ein Lebenswerk, dessen Fundament eine echte Liebe zu seiner Heimat gewesen sei, unterstreicht Rolfes. Wenn sich der Kreis heute mit seinen 313 000 Einwohnern als moderner, wirtschaftsstarker Lebensraum darstelle, habe das Emsland dies auch Bröring zu verdanken.

Dass dessen letzter Arbeitstag am Montag gleichzeitig die Eröffnung der Gedenkstätte in Esterwegen darstellt, die Bröring immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist, ist den Worten von Rolfes zufolge typisch für die auf Pflichterfüllung und Leidenschaft basierende Arbeitsweise des gebürtigen Rheders. Die hat auch Innenminister Uwe Schünemann das eine oder andere Mal zu spüren bekommen, denn Bröring ist alles Mögliche gewesen, nur nicht bequem. Die Bürger des Emslandes hätten 2001 mit ihm einen hauptamtlichen Landrat gewählt, der nicht nur repräsentieren, sondern auch gestalten könne, würdigt der Innenminister die Macherqualitäten des scheidenden Landrates.

Foto oben: Einen Bröring im Kleinformat verlieh der Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums, Tom Kraus (links) dem scheidenden Landrat. (Fotografie: Holger Hartwig/Thomas Pertz)

Die kompletten Artikel lesen Sie hier:

"Bröring zum Ehrenlandrat ernannt", NOZ, 29.10.2011

"Die Liebe zur Heimat als Antriebskraft", NOZ, 29.10.2011